Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Lippen führte, indem er neben ſeiner Verlobten nieder⸗ kniete.

Ich werde Euch mit Wort und That unterſtützen, ſo weit dies irgend möglich ſein kann, verſetzte ſie. Aber, fuhr ſie nachdenklich fort,wenn der König Euch ſeine Einwilligung verweigert, wenn er dem Sohne des Admirals nicht die Stütze gönnen will, die ihm die Heirath mit ſeiner Nichte gewähren würde, wenn er die geleiſteten Dienſte irgend eines Anhängers mit Deiner Hand und Deinem Vermögen belohnen will was dann, Maria?

So laſſen wir in Einſamkeit und Stille in irgend einer abgelegenen Kapelle den Segen der Kirche über uns ſprechen! rief Maria.Ich folge Diego über das Meer, und wir wollen uns in der neuen Welt eine Hei⸗ math gründen, wo uns die ränkevolle Argliſt des Königs nicht erreichen kann!

Und darüber Alles verlieren, was Euch die Ge⸗ genwart und Zukunft bieten kann, ſprach Elvira kopf⸗ ſchüttelnd. Die ruhigere Klugheit der reiferen Jahre gebot ihr, den hohen Flug der Leidenſchaft und Selbſtaufopfe⸗ rung zu dämpfen, in welchem ſich Maria's Gefühle mit allem Feuer der Jugend ausſprachen. Sie ſetzte hinzu:

Verſprecht mir, daß Ihr noch eine Woche ruhig vergehen laſſen wollt, ehe Ihr irgend einen kühnen Ent⸗