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warum ſollte er mit dieſem nicht einen Platz erringen, ein Glück erfaſſen können, welches Arnold ohne dieſen erlangt hatte?—
Elvira war die Vertraute ihrer Liebe geweſen. Sie hatte ſie weder begünſtigt noch unterdrückt. So lange Maria ihrer Aufſicht anvertraut war, wachte ſie ſtrenge, daß ſtets der äußere Anſtand bewahrt wurde; ſonſt aber fühlte ſie ſich dieſem romantiſchen Verhältniſſe innerlich geneigt, wenn ſie es auch nicht öffentlich anerkannte. Da⸗ bei war ſie jedoch der Meinung, daß dieſe frühzeitige, gegenſeitige Zuneiguug ſich erſt in reiferen Jahren be⸗ währen müſſe und alsdann erſt mit Ernſt zu behan⸗ deln ſei.
Der Hof reſidirte wieder in Cordova. Der Herzog von Alva, Maria's Oheim, bekleidete nun die früher von Gonſalvo behauptete Stelle eines beſtändigen Begleiters und Cavaliers der Königin, da dieſer in der Zurück⸗ gezogenheit lebte. Elvira und ihr Gemahl hatten wieder ihre Güter verlaſſen, um ſich einſtweilen dem Hofe an⸗ zuſchließen. Der Letztere war mit einem Theil der Leib⸗ wache abgeſchickt worden, um die junge Königin Jo⸗ hanna, die geiſteskranke Tochter Ferdinand's, nach dem Kloſter Santa Clara zu geleiten. Elvira wohnte wie frü⸗ her im Alcazar. Maria von Toledo ſaß neben ihr, hielt ihre Hand gefaßt und ſah ſie fragend an.


