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„Er bleibe uns fern; das ſchöne Italien wird Dich gaſtlich aufnehmen,“ ſagte Columbus milde, denn vor ſeinem verklärten Blicke hatten die erlittenen Krän⸗ kungen ihren Stachel verloren. Nun haftete er auf den gegenüber hängenden Feſſeln und er ſetzte hinzu:
„Legt dieſe Ketten mit mir in meinen Sarg. Zum Zeichen der Verſöhnung zwiſchen mir und meinen Beleidi⸗ gern verſchwinde dies Denkmal ihrer Ungerechtigkeit mit mir von der Erde.“
„Es ſoll geſchehen,“ entgegnete Diego feierlich.
Columbus richtete nun noch manche kiebevolle Worte an die Umſtehenden und beſonders an ſeine Frau, deren Gemüthsbewegung noch immer ſo heftig war, daß ſie ihm wenig zu antworten vermochte. Der Tag der ewigen Scheidung erſt war es, der ſie geläutert zu ihm zurück⸗ führte. In allen früheren wichtigen Augenblicken ſeines Lebens hatte ſie gefehlt, welches bei mehreren Hiſtorikern zu dem Irrthum Veranlaſſung gegebenen hat, daß ihre Verbindung mit Columbus nicht vom Geſetz geheiligt geweſen ſei.
Dieſer hatte bis jetzt mit vollkommener Geiſtes⸗ klarheit geſprochen. Zetzt verſtummte er für eine Weile. Dann verlangte er die letzte Oelung. Die ſämmtli⸗ chen Anweſenden ſanken auf die Knie, und die Fran⸗ ziskaner und Jacopo ſprachen die Sterbegebete. Nach
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