Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Pepita ergriff nun einige ſilberne Spangen und Schlöſſer. Seine Blicke fielen darauf und er fragte:

„Du haſt wohl den ganzen Schmuck der Donna Beatrir unter Deiner Aufſicht?“

„Sie beſitzt wenig davon und legt auch dies Wenige ſelten an,“ erwiederte ſie.„Ich habe Euch geſagt, daß meine Herrin viel Vertrauen in mich ſetzt, und mich mit andern Geſchäften beauftragte, nachdem der kleine Don Fernando ſie verließ und ich ihn alſo nicht mehr beauf⸗ ſichtigen konnte. Oft genug übergiebt ſie mir alle Werth⸗ ſachen, die ihr und Don Pedro gehören, wenn etwas an ihnen zu verbeſſern iſt. Hier ſeht Ihr etwas Bekanntes aus früherer Zeit.“

Sie hob ein Tuch auf, welches einen Theil des Ti⸗ ſches bedeckte, und hielt ihrem Vater ein Halsband von in Gold gefaßten Diamanten hin. Dieſer erwiederte mit einer plötzlichen Lebendigkeit, die man unheimlich nennen mußte:

„Ha, es iſt das Halsband, das einſt in meinem Beſitz war. Ich mußte es dem alten Steinſchneider wie⸗ der herausgeben, was mich bis dieſe Stunde ärgert. Die Steine blitzen noch eben ſo herrlich wie damals; nie ſah ich welche von reinerem Waſſer. Wie kommen ſie hierher in Dein Zimmer?“