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Jacopo fürchtete, daß der koſtbare Inhalt gelitten haben könnte, und rief mich und noch zwei Andere von der Mannſchaft in ſeine Cajüte, wo wir alle Präcioſen ſorg⸗ fältig vor ſeinen Augen abputzen mußten, ehe er ſie in eine trockenere Kiſte verpackte. Es weiß alſo Keiner beſſer Beſcheid darüber als ich.“
„Gut,“ entgegnete Juan de Fonſeca ſehr aufmerk⸗ ſam;„vorerſt aber ſage mir, weshalb Du hierher nach Cordova gekommen biſt?“
„Um bei Euch Gehör zu erlangen, hochwürdiger Herr! Ich erfuhr, daß der König und die Königin ſich hier aufhielten, und mußte alſo annehmen, daß Ihr nicht ſobald nach Sevilla zurückkehren würdet. Ich hatte dort vorläufig nichts mehr zu thun— und auch iſt meine Tochter hier, die ich lange nicht geſehen habe.“
Der Biſchof nickte beiſtimmend und ergriff dann eine Feder, um die Ausſagen des Seemannes niederzu⸗ ſchreiben. Rodrigo verweilte noch ungefähr eine halbe Stunde bei ihm und begab ſich in das Haus, welches wir als die Wohnung der Donna Beatrir Colon kennen. Er wechſelte einige wenige Worte mit dem Diener, wel⸗ cher das Gitterthor öffnete, und ging dann wie Jemand, der mit der Hausgelegenheit bekannt iſt, über den baum⸗ reichen, blumenduftenden Vorhof die Treppe hinan zu dem Corridor des erſten Stockes. Hier trat er in ein


