Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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„Ich erfaßte ihn bei ſeinem Aberglauben und fand ihn alsdann ſchwach wie ein Kind,“ antwortete der An⸗ geredete mit verächtlichem Lächeln.„Doch ſchwebte der Arm des ſchrecklichen Tribunals lange genug drohend über mir. Ich fand es daher gerathen, ihm einſtweilen zu entgehen, indem ich mich in Granada aufhielt. Dort war es wieder der Aberglaube, durch welchen ich ſeinen Gebieter zu meinem Spielzeug machte.“

„Und durch Dein überlegenes Wiſſen,“ fügte ſie hinzu.„Du und Benegas waren unſere Beſchützer und Befreier. Ich habe ſehr geſorgt, daß Boabdil Deinen Antheil an unſerer Flucht erfahren und Dich hart dafür ſtrafen würde.“

„Auch ſeinem Zorn entzog ich mich zur rechten Zeit,“ erwiederte der Steinſchneider,„indem ich lange vor ihm nach Afrika entfloh. Von dieſen beiden Widerſachern hat mich der Tod erlöſt. Thomas von Torquemada iſt den Kaſteiungen erlegen, die er ſelbſt über ſich verhängte. Boabdil el Chico iſt im Kampfe gegen einen Stamm ſeines Glaubens gefallen, nachdem er bei einigen befreun⸗ deten Häuptlingen in Fez und in Marokko gaſtliche Auf⸗ gefunden und dieſe auf ihren Kriegszügen beglei⸗ et hatte.“

„So hörte ich,“ ſagte Elvira tief bewegt.„Und