Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Auch hätte ich es gern umgangen, ihm den Namen zu nennen, welchen ich ihm damals als den meinigen an⸗ gab.“

„Und wie war dieſer Name?“ fragte ſie mit der größten Spannung.

„Aron Avila,“ antwortete er leiſe.

Dennoch machten dieſe beiden Worte einen Eindruck auf die Donna, als wenn ſie mit Poſaunenſchall ihrem Ohr verkündet würden. Sie ſtarrte ihn wieder unver⸗ wandt an und fragte dann in einem faſt ängſtlichen Tone:

„Mann, wer biſt Du?“

Er ſtand auf, ging zum Haupteingange, verſchloß dieſen, und verſchwand durch eine andere Thür, deren Da⸗ ſein man nicht in der Wand unterſchied. In den nun fol⸗ genden Minuten ſchweigender Erwartung ließ Elvira ihre Blicke durch das Zimmer ſchweifen. Mehrere Balken der Decke und andere Pfeiler in den Wänden waren reich verziert, ihre von früheren mauriſchen Einwohnern vor Jahrhunderten eingegrabenen, arabiſchen Sinnſprüche wohl erhalten. Elvira's Gedanken waren indeſſen zu ſehr anderweitig beſchäftigt, als daß ſie durch dieſe Eigenthüm⸗ lichkeit hätten gefeſſelt werden können. Bald auch ſtand Jayme Ferrer wieder vor ihr. Aber mit dem Aeußern des gelehrten Steinſchneiders war eine auffallende Ver⸗