Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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würde ſich noch verſchlimmern, wenn ihm alle Einzelhei⸗ ten von Benegas' Lebenslauf bekannt wären.“

„Allerdings,“ verſetzte Ferrer halblaut,„denn Re⸗ duan, der große Emir, iſt ein Renegat.“

Elvira ſchrack leicht zuſammen und entgegnete ſchnell:

„Er iſt ein großer Sünder, wolle Gott dereinſt ſeiner Seele gnädig ſein!— Dennoch bewies er ſich ge⸗ gen mich und Don Arnold edelmüthig, als wir uns in der Gefangenſchaft der Mauren befanden.“

„Er hielt vor dem Thurm des Commares mit eini⸗ gen Pferden, als Ihr Euch von dieſem herabließet,“ erwiederte er,„führte Euch ſelbſt bergabwärts und gab Euch für Eure weitere Flucht einen Geleitsmann mit. Ohne ihn wäre ſie Euch nie gelungen.“

„So iſt es,“ ſprach Elvira haſtig.„Ich ſehe, er hat Euch alle dieſe Umſtände mitgetheilt. Ihr kennt alſo den Grund meiner Theilnahme für ihn. Welchen Beſcheid hat Euch der Cardinal hinſichtlich ſeiner gegeben?“

„Er läßt ihm vollſtändige Gnade angedeihen,“ ant⸗ wortete der Steinſchneider,„giebt ihm ſein bewegliches und unbewegliches Eigenthum zurück, dabei ſicheres Ge⸗ leit aus ſeinem Kerker nach Afrika, wo er ſich in unge⸗ fährdeter Freiheit hinfort aufhalten kann. Die ganze Anklage wird niedergeſchlagen und der Cardinal erſetzt