Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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angedeihen laſſen, ſo hoffte ich, daß ſie mein Fürwort berückſichtigen würde. Auch iſt die Dankbarkeit eine Pflicht, an die wir uns oft nicht gern erinnern, wenn wir auf der Höhe des Lebens angelangt ſind. War doch Dein erſtes Wort, daß Du keine Barmherzigkeit an dem Andersglaubenden üben wollteſt.

Sie ſoll ihm dennoch werden, ſprach der Cardi⸗ nal, deſſen Haltung jetzt wieder die frühere war.Ich will mein Gelübde erfüllen. Wenn dieſer Maure der Krone einige Einkünfte zu entziehen geſucht hat, ſo will ich dieſe ihr doppelt von dem meinigen erſetzen, und ihm freies Geleit nach Afrika bewilligen. Ich werde ſofort einen Boten abſenden, der ihm ſeine Begnadigung an⸗ kündigt, welche auch die Königin mir anempfahl. Gieb ihm den Beſcheid mit: Du habeſt mir den Roſenkranz des Bruders Francesco aus Caſtannos gezeigt, und der Großcardinal von Spanien habe ihn eingelsſt. Doch möge er ſich der Feindſeligkeit gegen die Chriſten ent⸗ halten, damit mich mein Gewiſſen nicht zwänge, noch S die Strenge der Geſetze gegen ihn walten zu aſſen.

Er wird Deinem Willen nicht ferner zuwider han⸗ deln, ſondern ſich ungeſäumt aus Spanien entfernen, ſagte der Steinſchneider, deſſen Seele von aufrichtiger