Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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ſenkranz und ſeine Lippen bewegten ſich leiſe. Jayme Ferrer hob nach einer Pauſe wieder an:

Eines Tages hatte man vom Kloſter aus zu Dir geſandt, Du mögeſt in ein Haus gehen, welches einzeln am Saume des Waldes lag, um einem Sterbenden die Abſolution zu bringen. Du hatteſt faſt einen halben Tag vom Kloſter aus auf Waldpfaden zu wandern; ſie waren ungewöhnlich lebendig, denn es ſtrömten mancherlei Gläubige an dem Tage herzu, da es offenbar geworden war, daß das Muttergottesbild in der Kloſterkirche wun⸗ derthätig ſei. Aber auch eine Schaar räuberiſcher Uebel⸗ thäter brach hervor und überfiel die Frommen. Ihr An⸗ führer hieß Joſe Silva. Du trateſt ihnen mit dem er⸗ hobenen Chriſtusbilde entgegen und verhießeſt ihnen Got⸗ tes Strafgericht für ihre Frevel. Sie antworteten Dir mit Hohn und ſteinigten Dich, bis Du einem Todten gleich am Wege liegen bliebſt.

Ich mußte reden, als es an der Zeit war, ſprach ximenes halb vor ſich hin, halb zu dem Steinſchneider gewendet,und dachte unter den tödtlichen Waffen, daß die Krone des Märtyrerthums mir gleich San Stefano aus der Höhe der Himmel winke.

Jahme Ferrer ſprach weiter:

Alle Frommen eilten an Dir vorüber, theils um noch vor dem Abend das Kloſter zu erreichen, theils um