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unterrichten, was ſie zu wiſſen wünſchen könnte. Es wür⸗ de mir eine willkommene Gelegenheit ſein, einer Dame meine huldigende Ehrfurcht zu bezeugen, die Euch ſo nahe ſteht, edler Don Chriſtobal.“
„Noch lieber würde es mir ſein, wenn Eure Gemahlin mich beſuchen wollte, damit ich ſie perſönlich meiner freund⸗ lichen Geſinnungen verſichern könnte,“ ſprach Elvira. „Da die Königin in Cordova iſt, ſo wird ſie Gelegenheit finden, ſich dieſer vorſtellen zu können. Wenn die Trauer Iſabella's etwas milder geworden iſt, ſo hoffe ich, daß ſie geneigt ſein wird, wieder Fremde zu empfangen, auch ohne daß ſie unausweichlich dazu genöthigt iſt. Der Ge⸗ mahlin des Vicekönigs von Indien wird ihre Gnade ent⸗ gegenkommen. Es wird mir eine Freude ſein, ſie als⸗ dann zu unſerer königlichen Frau geleiten zu können.“
„Ich danke Euch im Namen der Donna Beatrix für Eure große Güte,“ verſetzte Columbus,„doch wird ſie nicht Gebrauch davon machen. Sie liebt nicht den Glanz des Hofes, ſondern wünſcht die Einfachheit ihrer früheren Gewohnheiten beizubehalten. Ihr Haus und ihre Familie ſind der Kreis, in welchem ſie ſich allein bewegt. Verzeiht daher, wenn ſie ohne einen gewichtigen, außergewöhnlichen Grund nicht dieſen königlichen Palaſt beſuchen wird.“
„Sie mag dies ganz nach ihrem Gefallen einrich⸗ ten,“ entgegnete Elvira,„doch verſichert ihr auf jeden


