Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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eigentliche Goldland zu erreichen. Hierauf gelangte er an eine Küſte, welche nach ihrer großen Ausdehnung mehr ein Continent als eine Inſel zu ſein ſchien. Er glaubte die fabelhafte Inſel Cipango gefunden zu haben, welche in den früheren Erzählungen von Indien eine ſo große Rolle ſpielte. Es war Cuba mit ſeinem heitern Himmel, mit der ganzen üppigen Vegetation Weſtindiens, mit ſei⸗ nem prangenden Blumenflor, mit ſeinen köſtlichen Wohl⸗ gerüchen, mit ſeinen Bäumen, an denen zugleich Blüthen und Früchte prangten, auf denen ſich große und kleine Vögel mit dem brillanteſten Gefieder ſchaukelten, mit ſei⸗ nen farbenglänzenden Inſecten. Columbus erklärte ſchon damals, daß dieſe Inſel die ſchönſte ſei, die jemals ein Menſch geſehen, und die Wahrheit dieſes Ausſpruches hat ſich auch, nachdem alle Länder und Meere der neuen Welt durchforſcht waren, beſtätigt; denn die Königin der Antillen behauptete ſtets ihren Ruf. Endlich gelang⸗ ten die Spanier in die Hauptſtadt dieſer Indianer, wel⸗ che aus hölzernen, mit einer gewiſſen Eleganz errichte⸗ ten Hütten beſtand. Sie waren von ihren Bewohnern verlaſſen, doch fand man fein gearbeitete Goldplatten und als einzige Hüter einige Hunde in ihnen. Columbus ſchickte nun eine Geſandſchaft von einigen Spaniern, denen ſich zwei Indianer als Dolmetſcher beigeſellten, an den erſten Häuptling der Inſel, Dieſe gelangten an