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nach Spanien nehmen, um ſie dort zu zeigen und ſie Spaniſch zu lehren, damit ſie ſpäter als Dolmetſcher dienen könnten.
Als man wieder die Anker gelichtet hatte, fand man größere und kleinere Inſeln, wohin man blickte. Auf Allen die nämliche reiche und blühende Vegetation, den nämlichen harmloſen Menſchenſchlag, welcher in hölzer⸗ nen, zeltartigen Hütten wohnte. Wie wir wiſſen, ſo glaubte Columbus in Indien angelangt zu ſein, und nannte daher jene Inſelgruppe zum bleibenden Denkmal dieſes Irrthums Weſtindien. Täglich ſtießen ihnen ſelt⸗ ſame, nie geſehene Pflanzen und Thiere auf; doch ſuchte Columbus nach jenen Maſſen von edlen Metallen, von denen nach den zum Theil fabelhaften Berichten früherer Reiſenden dies unbekannte Land angefüllt ſein ſollte. Er forſchte nicht nur nach dieſem Goldlande, um mit ſei⸗ nen Schätzen ſeine eigenen großartigen, noch in der Zukunft ſchlummernden Ideen auszuführen, ſondern auch, um den Souverainen daheim Proben dieſer Reichthümer vorzeigen zu können; denn nur zu wohl wußte er, daß er bei allen Spaniern und beſonders bei dem immer geld⸗ bedürftigen Ferdinand hierdurch das größte Intereſſe für ſeine neue Entdeckung erregen würde. Bald traf man Indianer, welche goldene Platten im Naſenbein trugen; von dieſen erfuhr er, wohin er ſteuern müſſe, um das


