Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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unbedingt ergeben. Die übrige Mannſchaft hatte größeres Vertrauen zu den Pinzons, ihren Landsleuten, und oft genug hatten dieſe auf der langen Fahrt dem Genueſen ihre eigene Wichtigkeit und ſein Alleinſtehen fühlbar ge⸗ macht. Sie hielten ſich jetzt ganz neutral und benachrich⸗ tigten ihn nicht von dem Vorgefallenen, um im entſchei⸗ denden Augenblicke die für ſie ſelbſt vortheilhafteſte Par⸗ tei ergreifen zu können. Und weiter noch ging die endlos ſcheinende Waſſerfahrt, und immer wiederholten ſich die Anzeichen der Nähe des Landes, und immer noch fand es nicht der ſuchende Blick der murrenden Schiffsleute. Man ſegelte ſchneller als je vorher, immer weiter fort von den geſegneten Fluren der Heimath, abermals ſechs Tage lang. Die Pinzons waren in Folge ihrer Kennt⸗ niſſe und ihrer langen Erfahrung bisher weniger miß⸗ trauiſch geweſen; nun wurden auch ſie von Furcht er⸗ griffen. Alle drei Schiffe hatten ſich zuſammen gelegt; die Nacht war herangebrochen. Columbus ſaß in ſeiner Kajüte, auch jetzt noch den Stern der Hoffnung im Auge behaltend, der ihn bis an dies andere Ende der Welt ge⸗ führt hatte. Da wurden laute Schritte, drohende Stim⸗ men auf der Kajütentreppe hörbar; man ſtieß die Thür ein, die Mannſchaft füllte das Gemach; an ihrer Spitze waren die drei Brüder Pinzon, hinter dieſen ihre bewaff⸗ neten Schiffsſoldaten. Wuth lagerte auf ihren Stirnen,