Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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Und abermals ſchifften ſie fünf Tage lang weſtlich, und immer noch war kein rettendes Geſtade zu erblicken. Jetzt rotteten die Matroſen ſich in Gruppen zuſammen und murrten lauter und allgemeiner. Sie ſchmähten den fremden Genueſen, welcher ſie in das unvermeidliche Ver⸗ derben geführt habe, um durch dieſes Ruhm und Größe für ſich zu erlangen. Keine noch ſo gegründete Vorſtel⸗ lung vermöge ſeine verwünſchte Hartnäckigkeit zu erſchüt⸗ tern. Sollten ſie Alle, hundert und zwanzig Menſchen, durch dieſe aufgeopfert werden? Die Zeit des Redens ſei vorüber; man müſſe handeln und ihm erklären, daß man umkehren wolle. Widerſetze er ſich noch immer, ſo müſſe man ihn in dieſes Meer werfen, auf dem er um jeden Preis weiter zu ſegeln beabſichtige; der ſtille Grund würde mit ewigem Schweigen eine That bedecken, welche nur die gerechteſte Nothwehr dictirt habe. Man verſtändigte ſich endlich in's Geheim auf allen drei Schif⸗ fen, daß man den Obercommandanten Nachts zu einer beſtimmten Stunde überwältigen und in den Ocean hin⸗ unter ſtürzen wolle.

Die drei unter Columbus' Oberbefehl ſtehenden Ca⸗ pitäne Pinzon wußten etwas von dieſer Meuterei der Mannſchaft, doch traten ſie ihr nicht beſtimmt entgegen. Nur einige Offiziere auf der Santa Maria dem von Columbus befehligten Schiffe waren dieſem Letzteren