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Worte an ihre weltlichen und geiſtlichen Würdenträger. Endlich wandte ſich die Königin an Don Gonſalvo:
„Du haſt uns abermals einen großen Dienſt erwieſen, indem Du mit Zafra's Hilfe dieſe Unterhandlungen zu einem ſo guten Ende geführt haſt. Dieſer hat bereits Zei⸗ chen unſerer Huld erhalten. So bitte denn auch Du Dir eine Gnade aus, und ſei verſichert, daß wir ſie Dir ge⸗ währen werden, dafern dies nicht gegen die Lehren unſeres heiligen Glaubens ſtreitet.“
Gonſalvo kniete vor der Königin nieder und ſagte:
„So erbitte ich denn von der Gnade Eurer Hoheit den Ritterſchlag für einen Mann, der ihn ſich in man⸗ chen heißen Kämpfen verdient hat. Er gehört zu einem der Cöllner Geſchlechter, iſt ein adelicher Freier und ſo würdig dieſer Ehre, wie der Sohn des erſten Granden von Spanien.“
„Wenn er alle dieſe Bedingungen erfüllt, ſo wird ſich Deinem Wunſche nichts entgegenſtellen,“ ſagte Iſabella. „Wo iſt Dein Schützling? Bringe ihn in unſere Gegen⸗ wart.“
Don Gonſalvo erhob ſich und winkte nach der Seite hin, wo Columbus ſtand. Hinter dieſem trat Arnold Wal⸗ ler hervor, welcher dann neben dem Ritterfürſten nieder⸗ kniete. Die hellen Augen der Königin ruhten durchdrin⸗ gend auf ihm und ſie ſagte:
„Ich habe dieſen jungen Mann bei einer beſonderen


