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Ebene zu begeben. Manche andere Haufen wurden ſeit⸗ wärts herbeigezogen, ſo daß die Chriſten ſich mehr und mehr verſtärken konnten. Dadurch wurden jedoch auch die Einzelgefechte immer lebhafter. Arnold ſchlug wieder die ihm von Columbus bezeichnete Richtung ein, doch mußte er manchen heißen Kampf beſtehen, ehe er bis zu den Schweizern durchdringen konnte. Es verſtrich alſo eine geraume Zeit, bis er abermals Don Gonſalvo's weißen Federbuſch gewahrte. Schon warfen die Hügel längere Schatten auf die brennenden Büſche und auf die blut⸗ gerötheten Fluthen des Darro. Das ärgſte Getümmel tobte um die große Fahne des Halbmonds. Hin und wie⸗ der verſchwand ſie in den gedrängten Reihen, und wurde dann wieder ſichtbar, als träte ſie wie ein nächtliches Geſtirn hinter Wolken hervor. Auch die Phalanx der Schweizer näherte ſich dieſem Punkt und rückte mit tau⸗ ſend ausgeſtreckten Lanzen als„Stachelſchwein“ gegen die Standarte vor. Nun warfen Reduan Benegas, Ha⸗ met Zeli und die übrigen Zegris ſich mit dem größten Theile ihrer Reiterei dem König Ferdinand und den ihm folgenden, auf mehrere Tauſend angewachſenen, Hau⸗ fen entgegen, um dieſe auf der andern Seite aufzuhalten. Boabdil's ſchöner, goldblonder Bart erregte die Be⸗ wunderung der Chriſten, als er ſich in der dunkeln Rü⸗ ſtung auf ſeinem weißen Pferde noch einmal an der 1861. V. Columbus und ſeine Zeit. II. 13


