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eine Bauernhütte, in welcher ſie nicht nur während des nächſten Tages, ſondern auch während der auf dieſen fol⸗ genden Nacht verbleiben mußten. Dann erſt konnte El⸗ vira ihr Pferd wieder beſteigen. Ihr Führer geleitete ſie nun noch an die Grenze des mauriſchen Gebietes, die er nicht überſchreiten wollte. Hier aber bemerkten ſie, daß die Ebene vor ihnen mit mauriſchen Kriegerhaufen an⸗ gefüllt war, welchen ſie auf keinen Fall in die Hände fallen durften. Sie mußten alſo abermals einen Seiten⸗ pfad einſchlagen, und ſo geſchah es, daß ſie, nachdem ſie auf ihren verſchiedenen Umwegen wohl die fünffache Weite der geraden Entfernung zurückgelegt hatten, erſt am Nachmittage in die Nähe des Dorfes Zubia gelang⸗ ten, wo ſie ſich der dort befindlichen chriſtlichen Heeres⸗ abtheilung anſchließen wollten.
Es war natürlich, daß das enge Zuſammenleben dieſer Tage die beiden jungen Leute weit näher mit ein⸗ ander bekannt machte, als dies unter gewöhnlichen Um⸗ ſtänden hätte ſein können. Arnold ergriff mit Freuden dieſe Gelegenheiten, um ſeiner Angebeteten alle jene zar⸗ ten Dienſte zu leiſten und dieſe mit allen jenen Zeichen des innigſten Intereſſes zu begleiten, welchen die Liebe eine ſo vielfältige Bedeutung beilegt. Die Anhänglichkeit, welche ſie ſich gegenſeitig in ſo gefahrvollen Proben ge⸗ zeigt, hatte ſie feſt verbunden; ihre gegenſeitige Zunei⸗


