Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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war größer als die meiſten übrigen Muſelmänner, und es lag etwas Entſchiedenes, Gebietendes in ſeinem Weſen. Sein Schritt war leicht und feſt, ſeine Haltung ſtolz. Er trug ſein Haupt aufrecht mit jener gelaſſenen Würde, welche das Selbſtvertrauen einer ausgezeichneten Perſönlichkeit einflößt. Zwar trug dieſer Mann heute eine andere Kleidung, alskan jenem unheilvollen Tage, da Arnold ihn zuerſt geſehen; nur der weiße, mit Ju⸗ welen geſchmückte Turban bedeckte wieder ſein Haupt. Sein Obergewand war heute dunkel; doch funkelte die Damascenerklinge an ſeiner Seite. Die erſten, leiſen Worte der Dame, die wie Flötenlaut anzuhören waren, beſtätigten Arnold's Vermuthung, daß er jenen Reiter des ſchwarzen Roſſes in der Schlacht, den furchtbaren Anführer der mauriſchen Reiterei erblicke, welcher ſo hartnäckig mit Don Gonſalvo de Cordova gekämpft hatte.

Reduan Benegas, ſprach die Dame ſich vorbeu⸗ gend,Du kommſt als mein treuer Ritter, ſobald ich Dich rufe. Osman hat meine Botſchaft Dir richtig über⸗ bracht; er iſt für Gold zu Allem erbötig.

Erhabene Sultanin, ſprach der Maure die Arme über der Bruſt kreuzend und tief ſein Haupt ſenkend.Ich trage wieder Deine Farben ſeit dem letzten Tournier in der Vivarambla und werde ſie behaupten gegen Jeder⸗