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er den Kopf beugte. Der Sultan ſchwang ſich auf ſein Roß und ritt an Elvirens Seite weiter. Eine glänzende Schaar, in deren Mitte die Fahne mit dem Halbmond ſichtbar war, hatte ſich um ihn geſammelt. Dann ſchloßen ſich dunkle, gewaltige Geſtalten an, die äthiopiſche Leib⸗ wache Boabdil's. Das wilde Schmettern der mauriſchen Trommeln, der dumpfe Schall der afrikaniſchen Pauke, das Klingen der Becken, die ganze lärmende Kriegsmuſik der Muſelmänner wurde vernehmlich, und es ſtrömten von allen Seiten die flimmernden Lanzen und flatternden Fah⸗ nen herzu. Das mauriſche Heer wurde zum Abzug ge⸗ rufen.
Arnold wurde auf ein Pferd geſetzt und folgte an der Seite des ihm gegebenen Beſchützers und Wächters, ohne daß es ihm gelang, auch nur den Rand von El⸗ virens Hut in der Ferne wieder zu gewahren.—
Ende des erſten Bandes.


