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Es quillt Blut von Deiner Schulter; Du mußt dort verwundet ſein, und wir müſſen verſuchen, einen Verband anzulegen.“
Es gelang Arnold mit Anſtrengung aller ſeiner Kräfte ſich bis zum Sitzen aufzurichten. Donna Elvira war wie viele Frauen jener Tage in der Heilkunde wohl⸗ erfahren. Sie fand ſogleich den Pfeil, welcher noch in der Schulter des jungen Mannes ſteckte. Schweigend, je⸗ doch mit ſo zarter wie geſchickter Hand zog ſie ihn heraus. Ein Stückchen Leinen war um ſeine Spitze befeſtigt.
„Der Pfeil iſt vergiftet geweſen,“ ſprach ſie, ihn betrachtend.„Dies beweiſt dies Stückchen Leinen, welches die Mauren nach ihrer nichtswürdigen Verfahrungsart in das Gift des Krautes der Alguxarras getaucht haben werden, damit jeder ihrer Pfeilſchüſſe den Chriſten tödtlich ſei. Es giebt nur ein ſchnelles Mittel, um Dich zu retten, Arnold Waller.“
Ihre anfänglich bebende Stimme war zuletzt feſt und entſchloſſen geworden. Sie beugte ihre Lippen bis zu ſeiner Schulter herunter.
„Was wollt Ihr thun, Donna Elvira?“ rief Arnold faſt erſchrocken.
„Ich will das Gift aus Deiner Wunde ſaugen, ehe es ſich weiter in Dein Blut verbreitet,“ verſetzte ſie.„Es muß gleich geſchehen, denn ſonſt wird es zu ſpät ſein.“
„Gott verhüte es, daß Ihr meinetwegen Euch ir⸗


