Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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mehr er ſich jedoch dem Punkte näherte, wo ſich die Frauen befanden, je hitziger wurde das Gefecht. Es war Don Gon⸗ ſalvo gelungen, eine Anzahl der tapferſten Ritter zu ſam⸗ meln, welche ſich abermals um ſie ſchaarten und ſie mit ihren Leibern deckten. Allein ſelbſt dieſe eiſengepanzerte Reihe wurde endlich von den Mauren durchbrochen. Zwei der hitzigſten Kämpfer unter ihnen erregten beſonders Ar⸗ nold's Aufmerkſamkeit. Beide waren unermüdlich im An⸗ griff und von ſchlanker, ziemlich hoher Statur. Beide mochten, nach ihrem glänzenden Aeußern und nach dem Gehorſam zu ſchließen, welcher ihnen von ihrem zahl⸗ reichen und wohlgerüſteten Gefolge geleiſtet wurde, Für⸗ ſten ſein. Der Eine ritt ein milchweißes, der Andere ein ſchwarzes Araberroß, und Beide zeichneten ſich durch ihre Reitkunſt und durch die große Gewandtheit ihrer übrigen Bewegungen ſelbſt in dieſem Kreiſe der tapferſten Mau⸗ renritter aus, welche Alle ihren Stolz in der Vollendung dieſer Fertigkeiten ſuchten. Der Reiter des ſchwarzen Roſſes war nicht, wie ſonſt meiſtens die mauriſchen Rit⸗ ter, mit dem ſchweren, chriſtlichen Panzer bekleidet, ſon⸗ dern trug die leicht bewegliche Rüſtung der alten Helden von Arabien und Fez. Sein weißer Turban war mit feinen, durch die Falten geſchlungenen Stahlketten be⸗ deckt; eine ſcharlachfarbene Feder mit einer diamantnen Agraffe daran befeſtigt. Auch ſein kurzer, goldgeſtickter