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Ritter ſeitwärts blickend.„Vor allen andern Dingen muß ich ſuchen, ſchnell zu meiner Herrin zu gelangen, um dieſe zu ſchützen. Dies Pferd iſt das einzige Mittel dazu. Ich muß es daher benutzen und Dich im Stiche laſſen, tapferer Jüngling, ſo wehe es mir thut!“
Er befand ſich nach dieſen ſchnellen Worten auf dem Rücken des Pferdes. Arnold befeſtigte ſchleunigſt noch Einiges an dem Geſchirr, was ſich gelöſt hatte, und ſagte dabei:
„Sagt meinem Oheim, wo Ihr mich zuletzt geſehen habt, Sennor, wenn ich ſelbſt nicht dazu im Stande ſein ſollte. Er möge alsdann gelegentlich die Kunde meines Hinſcheidens in unſere Heimath gelangen laſſen.“
„Sei deſſen ſicher, wackerer Junge, ich werde Deiner gedenken! Vielleicht werden unſere Schwerter unter dem Schutze S. Jago's dieſen Unglückstag noch zum Beſſern für uns Alle und unſere Königin wenden!“
Der Ritterfürſt ſprengte mit dieſen Worten und mit der Hand winkend davon. Arnold folgte ihm langſamer. Einige Male nur prallten Pfeile und Steine von ſeinem Schilde ab, mit welchem er ſich ſo viel wie möglich gegen dieſe aus der Ferne gezielten Angriffe zu decken ſuchte. Zweimal auch ſtellten ſich ihm einzelne Sarazenen ent⸗ gegen, deren Einen er jedoch mit ſeiner gewaltigen Lanze niederſtreckte, den Andern dagegen in die Flucht trieb. Je


