Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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waren auf den eiſamen Pfaden, die er durchzogen hatte, nothwendig, da er zur Abwehr irgend eines räuberiſchen Angriffs nur auf ſeine eigene Kraft beſchränkt war. Noch mehr aber bedurfte er ihrer in dieſen Gegenden, welche den eigentlichen Schauplatz des Krieges abgaben; in die⸗ ſen waren beſonders die Hinterhalte zu fürchten, von wel⸗ chen aus die Sarazenen ihre Ueberfälle zu machen liebten. Der Landſtrich, den er zuletzt durchzogen, war zwar gänzlich im Beſitz der Chriſten, doch konnte ihn immer ein feindliches Geſchoß oder eine Lanze aus der Ferne bedrohen, oder auch konnte er, der Einzelne, plötzlich den Säbel eines unerwartet aus einem Dickicht hervorſprin⸗ den Mauren gegen ſich gezückt ſehen. Jetzt fiel ſein Blick auf das klare Gewäſſer des enil, welches ſich am Fuße des Hügels durch ein üppiges, mit Weinbergen und Oliven⸗ gärten angefülltes Thal hinzog. Durch den anhaltenden Regen der letzten Tage, welcher ſich auch von den übrigen nahegelegenen Anhöhen in reißenden Stürzen in das Bett des Flußes ergoſſen hatte, war dieſes zu ungewöhn⸗ licher Breite angeſchwollen. Er gewahrte in einiger Ent⸗ fernung einen Zug von Reiſenden, welche ihre Pferde verließen und mehrere Bovte beſtiegen, die man für ſie am Ufer bereit gehalten hatte. Es mußten Leute von Bedeutung ſein, denn ihr Gefolge war zahlreich und es hatte ſie eine Schaar Bewaffneter begleitet, welche den