Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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49 gegeben haben, den wir zu unſerm irdiſchen Heil hätten benützen können.

Auch iſt es beſſer, den Geiſt mit heiligen Dingen als mit irdiſchen Sorgen zu beſchäftigen, ſprach der Bruder Bernardo.

Ueberdies haben wir genug hier in Spanien ge⸗ gen die Erbfeinde der Chriſtenheit zu thun, und können daher unſere Kräfte nicht an weit ausſehende, phantaſti⸗ ſche Unternehmungen verſplittern.

Dieſe Worte äußerte der Marquis von Denia, der, ſechzig Jahre alt, die Sünden ſeiner Jugend dadurch gut machen wollte, daß er noch in dieſem Alter die An⸗ fangsgründe des Lateiniſchen lernte. Columbus verſetzte:

Was ich ſuche und mit Gottes Hilfe zu finden hoffe, iſt, wie Ihr wißt, Indien. Ich will es auf dem weſtlichen Waſſerwege erreichen; es wird bei jenen aus⸗ gebreiteten, reichen Gegenden liegen, welche Mandeville und Poli in ſo goldenen Farben geſchildert haben. Alle Schätze des Morgenlandes werden uns dann auf einem bisher ungekannten Wege zuſtrömen, und die Ausgaben, welche meine und meiner Schiffe Ausrüſtung erfordert, werden ſehr bald hundertfältig erſetzt ſein.

Ihr ſeid ein phantaſiereicher Träumer, erwie⸗ derte Diego de Merlo, Beiſitzer des Gerichtes von Se⸗ villa, ſpöttiſch.Nur Schade, daß Euren goldenen Vor⸗