Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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Wir vergegenwärtigen uns den Anfang dieſes Jahrhunderts mit ſeiner flammenden Kriegesnoth, die beſondere Gefahr für Preußen, die Beſtrebungen der romantiſchen Schule, deutſche Nationalität und Poeſie zu erhalten und aus Weltumkehrungsſtürmen in die Herzen der Beſten zu retten! Als der Friede wiederkehrte, ſtieg der Dichter, welcher ein Epimeni⸗ des ſeiner Zeit den Kriegeslärm verſchlafen hatte, jetzt durch die romantiſche Schule gehoben, auf den erledigten Thron der Poeſie. Von Berlin aus ge⸗ langte Göthe zu der Anerkennung, die ihm ſeither blieb; die Prieſterinnen, welche die Huldigung voll⸗ zogen, waren einige der ſeltenſten Frauenbilder der Neuzeit. Der greiſe Dichter widerſtand ſelbſt den Schwärmereien nicht, die ihm mit jugendlicher Glut entgegen kamen, an ihm erweiſend, daß ein Dichter⸗ haupt nicht altern kann. Die Frauen aus dieſen Kreiſen brachten die wunderſamſten Anſchauungen des Lebens und ſeiner Verhältniſſe zu Tage. Dar⸗