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engel ihres Volkes, das zu ihrem Grabe walffahrte wie zum Grabe einer Heiligen; das Diadem deut⸗ ſcher Frauenehre ſchmückt auf ewig ihre reine Stirne! Biſchof Eylert ſagt: Es lag in der ſeltenen hohen Frau eine glückliche Miſchung des wahrhaft Vor⸗ nehmen und Fürſtlichen mit dem rein Menſchlichen, Beides in innigſter Verſchmelzung, ſo daß gleichzei⸗ tig bei ihrem Anblick Verehrung und Vertrauen ſich des Herzens bemächtigte. Jeder freute ſich, die glän⸗ zende Königin zu ſehen, und unwillkührlich beugte ſich Zeder ehrfurchtsvoll vor ihr; und doch hätte man auch, angeſehen von ihrem milden Blick, ohne alle Furcht gleich zu ihr herantreten und, von ir⸗ gend einem Kummer gedrückt, ihr Alles ſagen kön⸗ nen, gewiß, von ihr verſtanden zu werden.— Eylert wendet auch Schiller's Worte auf ſie an:
Das Schönſte, was ich kenn' und wähle, Iſt in der ſchönen Form die ſchöne Seele.


