Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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der Zuſchauer ſie zeichnete, wendete ſie ihm entſchie⸗ den ihr Geſicht zu, damit es leichter gelingen könnte. „Morgen um 8 Uhr wird man mein Urtheil fällen. Um Mittag werde ich wahrſcheinlich gelebt ha⸗ ben, um die Sprache der Römer zu reden.“„Wie die letzten Augenblicke meines Lebens vorübergehen werden, weiß ich noch nicht. Das Ende krönt das Werk. Unempfindlichkeit gegen mein Schickſal zu erheucheln, iſt um ſo weniger nothwendig, da ich bis jetzt noch nicht die mindeſte Furcht vor dem Tode empfunden habe. Ich ſchätze den Werth des Lebens nur nach der Nützlichkeit desſelben.“„Marat wird nicht ins Pantheon kommen; und doch hatte er es ſo ſehr verdient.“ Arme Charlotte! Er kam dennoch in das Pantheon, zu Rouſſeau und Voltaire.— An ihren Vater ſchrieb ſie kurz:„Verzeihen Sie mir, daß ich ohne Ihre Einwilligung über mein Le⸗ ben verfügt habe. Ich habe viele unſchuldige Schlacht⸗ opfer gerächt; ich habe viel Elend für die Zukunft verhindert. Freuen wird ſich das Volk, von einem Tyrannen befreit zu ſeyn, ſobald es zur Beſinnung gekommen iſt. Wenn ich Sie zu bereden ſuchte, daß ich nach England gehen wollte, ſo geſchah es in der Erwartung, daß ich ein Incognito würde beobachten können; aber das war rein unmöglich. Quälen wird man Sie nicht, hoffe ich. Auf jeden Fall werden Sie zu Caen Vertheidiger finden. Adieu, mein theurer Vater! Ich bitte Sie, mich zu ver⸗