Roſettens Gatte war wie durch ein Wunder dem Tode entronnen, welcher faſt ſammtliche Schweizergarden des ermordeten Königs betroffen Patte. Zu der Familie Storſteffen großer Freude fand ſich Roſette mit ihrem Gatten ebenfalls in Frankfurt ein, wo der ehemalige Schweizer⸗Ofiicier zum Schweizer— bäcker wurde und als ſolcher über weißbemützte Bäckergehilfen, Torten und
Eingemachtes befehligte, die mindeſtens eben ſo gut ge⸗
horchten, als früher die gemeinen Gardiſten. Der alte Marquis von Beaulis aber bewies, daß er von der Wurzel aus von ſeinem Stolze geheilt ſei, indem er nach vier Jahren gern geſtattete, daß Helviſe des jungen Störſteffen glückliche Gattin wurde, welches neue Band die beiden Familien noch inniger vereinigte. Indem der Erzähler hier ſchließt, bittet er ſeine jungen Leſer, ſich ſelbſt die gute Lehre aus dieſer Ge⸗ ſchichte zu ziehen, was ihnen nicht ſchwer werden dürfte.
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