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ger Vater, welcher zürnend auf mich hernieder blicken
würde.“ „O nein! nein!“ ſchluchzten die Kinder.„Das würde
unſer Vater nicht.“
„Ihr ſeid von Störſteffens Geſchenken beſtochen und verſteht noch nichts!“ verſetzte der Marquis, welcher hierauf ſeinen großen Koffer öffnete und ein zuſammen⸗ gelegtes Pergament daraus hervorholte. Es war der Stammbaum des Marquis.
„Sehet her!“— ſprach er zu ſeinen Enkeln— „hier der erſte Ahn der Beaulis; Marcel von Trémont. Derſelbe erhielt vom Könige Philipp III., den er mit Ge⸗ fahr ſeines Lebens aus den Händen feindlicher Spanier befreit hatte, den Namen von Beaulis, weil er auf ſeinem Schilde eine weiße Lilie im grünen Feld trug. Zugleich ſchlug ihn der König zum Ritter, ernannte ihn zum Marquis und belehnte ihn mit drei Gütern, welche damals das Marquiſat von Beaulis ausmachten. Hier ſehet ihr ferner die Söhne und Töchter jenes Ahnherrn, deren Nach⸗ kommen wieder neue Linien der Beaulis bilden. Ha! He⸗ loiſe! du weineſt noch immer? Deine Thränen träufeln auf das Pergament hernieder und verlöſchen die Blätter des Stammbaums.“
„Verzeihen Sie, liebſter Großpapa!“ ſchluchzte Helviſe —„Ach, mich hungert gar zu ſehr!“
„Mich auch!“ platzte Franz heraus.
„Guter Gott!“ rief der Marquis erſchüttert aus. „Die Sproßlinge eines ſo alten, edlen Geſchlechts— ſie 3


