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Störsteffen und sein Sohn, oder: Stolz und Liebe : eine Jugend-Erzählung / von Gustav Nieritz
Entstehung
[Giessen] [2025]
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„Ein großes Glück?“ fragte Franz betroffen.„O Helviſe! ſollte das nicht die Sache ändern? Was meinſt du?“

„Ich müßte hinlaufen zu Herrn Dup“— Helviſe hielt betroffen inne.„Ja, ja!“ fuhr ſie fort—„ich könnte ihn abrufen.“

„Wenn es aber nur wirklich ein großes Glück iſt“ — verſetzte Franz bedenklich—„„eines kleinen Glücks wegen läßt ſich Großpapa nicht ſtören in ſeinen Arb“— Hier ſtockte auch Franz.

„Ich werde euch doch nicht belugen“— ſprach Stör⸗ ſteffen.„Was würdeſt du ſagen, kleiner Zweifler, he? wenn ich deinem Großvater 20,000 baare Franken hier aufzählte?“

„Zwanzig— Tauſend— Franken?!“ riefen hier beide Kinder zugleich aus und ſchlugen voll Staunens die Hände zuſammen.„Zwanzig Tauſend?“

„Zwanzig Tauſend!“ betheuerte Störſteffen, indem er ſich an dem frohen Erſtaunen der Kinder weidete.

„Machen nicht zehn mal zehn ein Hundert?“ fragte Franz begierig.

„Ja“— verſetzte Störſteffen—„und zehn mal hundert machen ein Tauſend aus.“ „Ein Tauſend Franken“— fragte Franz weiter—

„würden demnach zehn Säcke mit je ein hundert Franken enthalten?“

„So iſt's!“ ſprach Stoͤrſteffen.

„Und zwanzig Tauſend Franken würden ſonach zwei hundert Säcke mit je ein hundert Franken ſein?!“ fuhr