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übrigen Mitglieder ſeiner Bande zu Racheengeln an uns werden. Laßt uns wenigſtens klüglich handeln wie die Schlangen!“
„Oho!“ lachte Siegel höhniſch auf—„vor dem Näther⸗ Hans ſind wir ſicher. Der ſitzt hinter dicken Mauern und in feſte Eiſenketten gefeſſelt. Und ſeine Bande hat genug für ihre eigene Sicherheit zu ſorgen, als daß ſie ſich noch nebenbei um uns groß kümmern könnte.“
„Fünf und dreißig Jahre wohne und lehre ich bereits unter euch“— ſprach der Schulmeiſter in tiefer Bewegung— „und die Meiſten von euch haben zu meinen Füßen geſeſſen und aus meinem ſchwachen Munde die Liebesworte unſers Heilandes vernommen, der da ſpricht: Mit dem Maaße, womit ihr meſſet, wird man euch wieder meſſen. Gilt denn die Bitte eures alten Lehrers gar nichts vor euch, daß ſie nicht einmal im Stande iſt, ein feſtgewurzeltes Vorurtheil zu erſchüttern?“
„Eingeſcharrt hier wird die Selbſtmörderin!“ ſchrie Siegel, als der Schulmeiſter ſchwieg und fragend auf ſeine Zuhörer blickte.
„Ich habe“— begann Beier wieder—„da ich Nie⸗ mand nach meinem Tode hinterlaſſe, vor Jahren ſchon mei⸗ nen Sarg zimmern laſſen, den ich in meiner Wohnung ſtehen habe. Denſelben helft mir herbeiholen und die Todte hineinbetten. Das Andere will ich allein beſorgen.“
Da war's nicht anders, als würde dieſe Aufforderung zu einem Wirbelwinde, welcher die Anweſenden nach allen Richtungen auseinander und davontrieb.
„Jackel, Jackel!“ rief der Schulmeiſter ſchmerzvoll dem
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