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ren, wie ſehr das hohe Verſprechen des Grafen die Habſucht und den Eifer ihrer Verfolger geſteigert hatte. Daher begnügte ſich Jonas, dem Köhler bloß zu ſagen, daß er ſeinen Vater aufſuchen wolle und unverſehens in den See gefallen ſei.
Nach einigen Stunden des Ruhens wanderten die Kinder weiter. Sie trachteten, die Gränze des Nachbar⸗ landes zu erreichen, wohin beſonders Primſel ſtrebte, der ſeinem Gefährten dann das Ende all' ihrer Noth ver⸗ hieß. Die Knaben ſchritten tapfer darauf los, bis endlich ihre müden Füße nicht weiter wollten. In einer ſchlichtn Köhlerhütte, welche unbewohnt ſtand, weil der dabei befindliche Meiler ausgehrannt war, ſuchten ſie ihr Nacht⸗ lager auf, welches ſie auch auf dürrem Laube und wei⸗ chem Mooſe fanden. Unterwegs hatten ſie ihren wieder erwachten Hunger durch allerlei Waldbeeren geſtillt.
Neu geſtärkt erwachten Jonas und Primſel am andern Morgen, obſchon der Königsſohn in ſeinem Leben noch nie auf einem ſolchen einfachen Lager geſchlafen hatte. Eben ſo außerordentlich war das Frühſtuck, das anſtatt in Kaffee, Milch, oder Chocolade und Bisquit, wieder nur aus Waldbeeren und einem Trunk friſchen Ouellwaſſers beſtand.
„Weißt du, Jonas“— hob Primſel, deſſen Geruchs⸗ nerven als die eines Prinzen ſehr verwöhnt waren, an— „daß du noch immer abſcheulich nach der Goſſe riechſt, durch die du geſtern gekrochen biſt? Selbſt dein kurzes


