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Ueberdies ſagte Auguſt Freund aus, wie er nicht durch des Zieglers Beiſtand, ſondern lediglich durch Heinrichs Dazwiſchenkunft aus dem Wurzelnetze befreit und dem Leben wieder zugeführt worden ſei. Zum Beweiſe der Wahrheit zeigte Heinrich ſeine entblößte Achſel vor, an welcher die Wunde noch völlig ſichtbar war. Daher kam es denn, daß der Ziegler zu ſeinem größten Aerger mit ſeinem Anſinnen einmal für immer abgewieſen ward, ja daß er ſogar noch einen derben Verweis wegen ſeiner wahrheitswidrigen Ausſage erhielt.
Die Augen der fünf Knaben dagegen ſtrahlten vor Freude, und eine ſüße Genugthuung hatte die Stelle der frühern Angſt eingenommen. Schon wollten ſie ſich von den Prieſtern der Gerechtigkeit verabſchieden, als Andrich, der Rathsbote, leiſe zu Heinrich ſprach:
„Halte du doch um die 10 Thaler an! Du haſt ja dem Auguſt Freund das Leben gerettet und thöricht wäre es von dir, wenn du dem Staate die 10 Thaler ſchenken wollteſt.“
Die Worte fielen auf ein fruchtbares Land. Zehn Thaler! welch' eine große Summe für einen Knaben, welcher in ſeinem Leben noch nicht ſo viele Groſchen beiſammen gehabt hatte! Was für große Augen mußte der Vater, mußte die Mutter machen, wenn Heinrich das viele Geld heimbrachte und aufzählte! Gewiß, dann würde der Vater wieder gut und freundlich gegen ſeine Stiefſöhne.
Alle dieſe Vorſtellungen bewirkten, daß Heinrich


