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fürder nichts mehr mit dem Trunkenbolde von Nachbar zu thun haben will. Mag er in ſein Verderben vollends hineinrennen. Was kümmert's mich?!“
Dieſer Rede ungeachtet, bekümmerte den Meiſter Hüfner auch ferner das traurige Schickſal der Nachbars⸗ familie ſehr. Nur wußte er kein Mittel, wie derſelben zu helfen ſei.
piertes Kapitel.
Ein Dieb.
Um die achte Stunde eines Herbſtabends ſaß Frau Hüfner mit ihren beiden Söhnen in der Wohnſtube am großen, weißbuchenen Tiſche. Die Meiſterin hatte über ihre linke Hand einen blauwollenen Strumpf gezogen, jedoch nicht aus Froſtigkeit, ſondern um die darin be⸗ findlichen Löcher oder Lecks zuzuſtopfen, welche ihre wil⸗ den Söhne hineingeriſſen hatten. Nur ſorgende Mütter und geduldige Frauen ſind für ſolche mühſame Arbeit geſchaffen. Herrmann Hüfner fertigte ſeine Schularbeit und ließ darum den Gänſekiel auf dem Papiere ſchnarren. Heinrich dagegen, bereits mit ſeiner Aufgabe zu Stande, las und blätterte in dem Haus⸗, Hof⸗ und Wirthſchafts⸗ kalender auf das Jahr 1830. In Plauen, wie in noch vielen anderen kleineren Städten Sachſens, beſitzt ui


