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Hoffnung aufgegeben, als noch unvermuthet die Sinnes⸗ änderung Eduards erfolgte. So bereitet ſich unſer Herrgott noch immer aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge ein Lob.“
An Stoff zur gegenſeitigen Unterhaltung fehlte es unſern Reiſenden nicht und ſie langten in Norwich an, ehe ſie ſichs verſahen.
„Ihr ſeid mein Gaſt“— ſprach Simpſon zu Wil⸗ kins—„dafern Ihr Euch entſchließen könnt, in einem Kerkerhauſe zu weilen. Aber ich denke, daß Ihr neu⸗ gierig ſein werdet, zu ſehen, wo Euer Sohn und Euer Weib eine geraume Zeit zugebracht haben.“
Wilkins willigte mit Freuden ein und begleitete den wackern Kerkermeiſter in deſſen Wohnung. Die Freude der Frau Simpſon war groß, als ſie ihren Mann glück⸗ lich und geſund wiederkommen ſah.
„Während Deiner Abweſenheit“— ſprach ſie,„ſind eine Menge Briefe, Papiere und Zeitungsblätter an Dich angekommen, über deren Empfang ich in dem Poſtbuche habe quittiren müſſen. Ich glaube, daß in manchem von den Briefen Geld enthalten iſt. Da ſind ſie! Geöffnet habe ich keinen, aber ein wenig neugierig bin ich doch darauf. Willſt Du ſie nicht aufbrechen?“
„Jetzt nicht“— erwiederte Simpſon—„erſt muß ich nach meinen Gefangenen ſehen. Kannſt Du es glau⸗ ben, liebe Margarethe, daß ich mich ein wenig nach mei⸗
nen Pflegbefohlenen ſehne, die ich vormals lieber mit
Stumpf und Stiel von der Erde vertilgt geſehen hätte? Aber ich habe unterwegs eine ganz eurioſe Geſchichte


