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Wort zu ſprechen, die Gabe. Als er damit fertig war, ſtellte er die Schüſſel neben ſich und legte ſich wieder nieder.“
Frau Simpſon ſah den Knaben erſtaunt und mit einem vorwurfsvollen Blick an.„Nun“— ſprach ſie endlich—„ein Dankeswörtlein für meine Güte hätte ich doch wenigſtens von Dir erwartet. Iſt es Dir denn ſo gar trübſelig in Deinem kurzen Leben ergangen, daß Du ſo verſtockt geworden biſt? Wüßte ich nicht ganz be⸗ ſtimmt das Gegentheil, ſo hielt ich Dich für ſtumm. Sage mir, wird Dir denn die Zeit nicht entſetzlich lang in Deiner einſamen Zelle? Möchteſt Du nicht lieber wieder bei Deinen drei Kameraden ſein oder irgend eine Be⸗ ſchäftigung haben? Wilkins, unglückliches Kind, ich be⸗ ſchwöre Dich: laß Deinen Trotz fahren, der zu nichts Gutem führt. Warum biſt Du auch gegen mich ſo trotzig, die ich Dir nichts zu Leide gethan habe und Dich gern fröhlich ſehen möchte?“
Frau Simpſon fuhr mit ihrer Hand unter des Knaben Kinn und hob deſſen Antlitz in die Höhe, damit er ſie anſehe. Allein Wilkins ließ ſein Auge unſtätt umher⸗ wandern und ſeine Miene ihren bisherigen Trotz behaupten. Eine ſolche Verſtocktheit betrübte die gute Frau. Sie zog ihre Hand zurück und ſagte traurig:„Unglückliches Kind! wolle Gottes heiliger Geiſt Dich auf den Weg der Tugend zurückführen, da ſolches Menſchen nicht vermögen!“
Wilkins blieb ſtumm und Frau Simpſon entfernte ſich. Schon wollte ſie muthlos werden und des Knaben Umwandelung aufgeben, als ihr beifiel, was ſie zu ihrem


