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leiſten, ja als ein Vater an dir handeln. Willſt Du oder willſt Du nicht?“
Ein heftiger Ruck, durch den der Knabe ſich von Simpſon's Arme zu befreien ſuchte, und ein mißtönendes Knurren waren die alleinige Antwort, welche den lang⸗ müthigen Kerkermeiſter in den Harniſch jagte. Zornig ſprang er auf, ſtampfte mit ſeinem Fuße dröhnend der Zelle Boden und rief voll Wuth:„Du willſt alſo nur Dein Verderben? Gut! ſo geſchehe nach Deinem Willen. Ich habe mehr an Dir Buben gethan, als ich mir hätte träumen laſſen. Dein Blut über Dich, jugendlicher Satan!“
Schmetternd warf der wüthige Kerkermeiſter die Thüre hinter ſich in's Schloß.„An Wilkins iſt Hopfen und Malz verloren“— ſprach er zu ſeiner Frau.„Himm⸗ liſch gute Worte, die ich mir früher gar nicht zugetraut hätte, habe ich an dem Buben umſonſt verſchwendet. Zu ſehr hat ſich bei ihm der Haken ſchon gekrümmt, als daß ich ihn hätte wieder gerade n können. Vor mir hat er nun Ruhe auf immer.“
„Kein Baum fällt auf den erſten Hieb“— ant⸗ wortete Frau Margarethe—„ſo wenig, wie Rom in Einem Tage gebaut worden iſt.“
Frau Simpſon hatte die löbliche Gewohnheit, all⸗ abendlich vor dem Schlafengehen einen Abſchnitt aus der Bibel laut vorzuleſen, und Simpſon ſeine Frau hierin nicht verhindert, vielmehr den ſtillen Zuhörer ab⸗ gegeben.
„Wenn ich“— ſprach Frau Simpſun—„Gottes


