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Die drei Invaliden oder Die Sparbüchse / von Gustav Nieritz
Entstehung
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Doch! verſetzte Pommrich.Die Todte muß begra⸗ ben werden und das koſtet, wie du begreifſt, Geld, viel Geld. Der Sarg allein wiegt wohl ſechs bis acht Vogel⸗ bauer auf, und es fragt ſich, ob unſer Thomas noch ſo viel gefertigt und bezahlt erhalten hat. Auf Koſten der Armen⸗ behörde das Begräbniß geſchehen laſſen, will Thomas durch⸗ aus nicht.

Ich auch nicht, Donner und Steigbügel! fuhr Hau⸗

thal aufEine Soldatenfrau, und dazu eine ſo ehrenhafte, darf nicht wie ein Bettelweib eingeſcharrt werden.

Meine Gedanken! ſprach Pommrich.Wir beide die Sorgen des Begräbniſſes übernehmen, weil

Thomas jetzt dazu unfähig iſt, es ſich auch für ihn nicht

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ſchicken will, daß er mit den Blutigeln handele, welche mit dem Begräbniß zu thun haben und mit doppelter Kreide die Rechnung zu ſchreiben pflegen. Du als ehemaliger Unter⸗

Dazu beſitzſt du weder einen Enkel, noch einen Vogel,

weder einen Hund oder eine Katze, für welche du ſorgen

müßteſt. Endlich bringt dir das Abwarten der Reitpferde

3 mehr Moneten ein, als unſerm Thomas die Vogelbauerei

5 und als mir das Schuhflicken. Deshalb hoffe ich von deiner Kaſſe das Beſte.

Während dieſer Rede hatte ſich des Reiters Antlitz ver⸗

zuckte es wie Wetterleuchten über daſſelbe hin und Hau⸗ hals einzige Hand krauete ſich hinter dem Ohre. Endlich verſetzte er:

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officier beziehſt unter uns dreien die anſehnlichſte Penſion.

finſtert wie der Himmel bei einem drohenden Gewitter. Auch