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eine Freude! Ein unabſehbarer Fackelzug bewegte ſich unter Muſik nach dem fürſtlichen Schloſſe, um dem Für⸗ ſten durch ein donnerndes Lebehoch des Volkes Dank darzubringen. Die Lüfte erbebten von dem Jubelge⸗ ſchrei. Wie durch einen Zauberſchlag war die Stadt illuminirt, durch deren Gaſſen das freudetrunkene Volk ſich ergoß. Auch die Armee ſtimmte in den allgemeinen Jubel mit ein, indem deren kärgliche Löhnung nicht un⸗ bedeutend erhöht worden war. Inmitten dieſer Freude ſaß Horſa daheim, von ei⸗ nem nagenden Grame verzehrt. War nicht des Volkes Jubel gerecht? Warum hatte nicht auch er deſſen Laſten gemindert und ſo ſeiner Unterthanen Liebe ſich erworben? Stand er nicht tief beſchämt ſeinem ſiegreichen Neben⸗ buhler jetzt gegenüber? Scholle dagegen lachte, als er die Urſache von Horſa's Kummer ergründet hatte. „Mein lieber Heinrich,—“ ſprach er—„beruhigen Sie ſich. Es iſt noch nicht aller Tage Abend. Mit Speck fängt man Mäuſe. Die Verminderung der Steuern und die Erhöhung des Soldes macht eine Summe von etwa fünfviertel Millionen Thaler jährlich aus. Nehmen wir an, daß der neue Fürſt ſeine Civilliſte um 250,000 Thaler abmindere, ſo deckt dieß noch lange nicht den Ausfall der Einnahme. Woher nun nehmen die fehlen⸗ den Tonnen Goldes, welche zur Regierung des Landes unungänglich nothwendig find? Ja, rechnen wir ſogar noch 250,000 Thlr. zu ermöglichende Erſparniſſe an Pen⸗ ſionen, Wartegeldern und entbehrlichen Beamtenſtellen, ſo bleibt immer noch eine Million zu decken. Da nun bis jetzt kein Sterblicher in den Beſitz des Steins der Weiſen gelangt iſt, durch deſſen Hülfe man aus Quark


