Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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auf die Goldwage legen, bevor er es ausſpricht. Denn jedes ſeiner Worte wird tauſendfach verbreitet und be⸗ krittelt. Durchlaucht, es warten im Vorſaale diejenigen jungen Offiziere, welche, da ſie nicht in der Militärſchule gebildet worden ſind, in derſelben einen zweizährigen Lehreurſus durchmachen ſollen. Sie wükſchen, Ew. Durchlaucht dafür ihren Dank ſttte zu dürfen und Ihnen deshalb vorgeſtellt zu werden.

Es iſt gut! entgegnete der FürſtSie ſol⸗ len gehen. Nicht ich, mein Vorgänger noch, hut ja dieſe Einrichtung angeordnet. Auch habe ich nicht Zeit muß memoriren.

Durchlaucht dürfen unmiglich die Offiziere wieder fortſchicken, wenn Sie dieſelben für Sich gewinnen wol⸗ len. Was gedenken Sie den Dankenden zu antworten, wenn ich fragen darf?

Hm! ich werde ſagen ſprach der Fürſtdaß ich mich freue, wenn ſie die Gelegenheit, noch Mancher⸗ lei zu lernen, eifrig benutzen.

Das würden die Offiziere als eine Beleidigung anſehen erwiederte der Adjutantwenn Durch⸗ laucht wirklich ſagten:noch Mancherlei zu lernen. Zu wiederholen, würden Sie Sich auszudrücken haben.

Strauchwitz! ſprach der FürſtSie ver⸗ gällen mir mein Herrſcheramt mit Ihren Erinnerungen. Wie ganz anders war es, da wir noch zuſammen auf dem friedlichen Jagdſchloſſe von Saansheim lebten und redeten, wie uns der Schnabel gewachſen war.

Schnabel gewachſen war! Um Himmelswillen, mein Fürſt, ſtreichen Sie für immer dieſe Redeweiſe aus Ih⸗