Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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Anna nebſt einer etwas älteren Dame, welcher 3 Kinder verſchiedenen Alters auf dem Fuße folgten.

Was willſt Du hier, Kind? rief Vater Schmidt und vertrat ſeiner Tochter den Weg.Hier handelt ſich's um ein Geheimniß, das Dich näher angeht, als Du ahneſt.

Glaubt Ihr, Vater! entgegnete Anna ſanft daß mein Heinrich für mich ein Geheimniß habe? Ich weiß längſt ſchon ſeinen wahren Stand und durch dieſe edle Frau auch noch, um was es ſich hier handelt. Plötzlich ließ ſich aus der Mitte der Verſammlung eine rauhe Stimme vernehmen, welche Horſa's einſtigen Be⸗ freier, den verabſchiedeten Lieutenant Kurz angehörte.

Durchlaucht! rief er polternd, indem er ſich⸗ vordrängteich bin ein alter Soldat und darum an lange Umſtände nicht gewöhnt. Donner und Doria! wie kommen Sie mir vor? Thun Sie doch gerade ſo, als ſollten Sie alleweile auf ein Sandhäufchen zum Er⸗ ſchießen niederknieen, anſtatt ſich einen Fürſtenhut auf⸗ ſetzen zu laſſen. Es iſt wahr, man iſt einmal nicht zu⸗ frieden mit Ihrem Regieren geweſen und Sie haben des⸗ halb ein Haar darin gefunden. Aber, mein Himmel! wer wird gleich ſo übelnehmiſch ſein? Ich habe mir als Soldat ungleich mehr gefallen laſſen müſſen, bin aber deswegen nicht aus der Haut gefahren. Sie ſind indeſ⸗ ſen in einer Schule geweſen, wo Sie etwas haben lernen können. Ihr Volk aber auch. Meinen Sie, daß unſer Herrgott ſolches ohne gute Abſicht hat geſchehen laſſen? Verſuchen Sie es mit dem Regieren noch einmal. Geht's wieder nicht: nun, ſo haben Sie geſpaßt und Niemand wird's Ihnen verübeln, wenn Sie ſich dann für immer