Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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ner Rückkehr auf den Fürſtenſtuhl ſchnöde zerriſſen wer⸗ den müßten. Meine Ehe mit einer Kohlenbrenners⸗ tochter würde man für ungeſetzlich, meine Kinder für un⸗ ebenbürtig, meine Verwandtſchaft für meiner unwürdig erklären. Gleichwohl beſitze ich in meiner Frau, meinen Kindern und Verwandten mein höchſtes, mein theuerſtes Erdenglück. Und ich ſollte alle dieſe, mit heißer Liebe an mir hangenden Herzen für den kalten Reif einer Für⸗ ſtenkrone laſſen? Das wollen Sie mir nimmermehr zu⸗ muthen, meine Herren!

Ein ſolcher Gedanke iſt uns fern entgegnete der Sprecher.Katharine, die größte der Ruſſenkaiſerin⸗ nen, war eines gemeinen Dragoners Frau geweſen und noch heute iſt eine Poſtmeiſterstochter die Zierde, die Mutter und das Glück eines hohen deutſchen Fürſtenhau⸗ ſes. Ihre Frau Gemahlin, mein Fürſt, aus dem Volke entſproſſen, würde um ſo freudiger als die echte Landes⸗ mutter begrüßt werden.

Erlauben Sie, mein edler Fürſt ſprach hervor⸗ tretend, der Pfarrer Schwarz aus Müggendorfdaß auch ich meine Bitten um Gewährung unſers gemeinſa⸗ men Wunſches laut werden laſſe. Ihre Ehe mit Anna Roſine Schmidt iſt vor Gott und Menſchen gültig voll⸗ zogen worden, Ihre Nachkommenſchaft daher ebenbürtig. Entſinnen Sie ſich noch, daß ich Ihre Frau Gemahlin vor dem Altare befragte, ob ſie Herrn Horſa, genannt Heinrich Tronicke zu Ihrem ehelichen Gemahle nehmen wolle? Auch ſteht in dem Kirchenbuche Ihr wahrer Name und früherer Stand gewiſſenhaft eingezeichnet, daher über die Rechtsgültigkeit Ihrer Ehe auch nicht der leiſeſte Zweifel erhoben werden kann. Die Zeiten ſind, Gott