Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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die Erfüllung ſeiner Bitte würde er das Wohlwollen be⸗ thätigt ſehen, welches ihm der Fürſt durch ſeinen Geſand⸗ ten früher wiederholt zu erkennen gegeben hätte. Für ſich ſelbſt bitte er nichts, indem es ſein feſter Wille ſei, fortan als Privatmann und von der Arbeit ſeiner Hände zu leben.

Der Fürſt hatte Horſa's lange Rede, ohne ihn zu unterbrechen, angehört. Der Ausdruck ſeiner Mienen war indeß ruhiger geworden und mit wohlwollendem Tone verſetzte er jetzt:

„Mein lieber, edler Fürſt! um Ihren Wunſch zu erfüllen, dürfte es das Erſte ſein, daß ich Ihre beiden Schützlinge zu mir beſcheiden laſſe, um zu erſehen, in welchen Fächern der Staatswirthſchaft ſie anzuſtellen ſeien. Ich werde daher ſogleich einen Boten an ſie abſenden. Sie aber, liebſter Fürſt, ſind einſtweilen mein Gaſt und werde ich Ihnen einige Zimmer anweiſen laſſen, in wel⸗ chen Sie ſich von dem anſtrengenden Marſche ausruhen und erholen können. Dann wollen wir zuſammen das Weitere beſprechen. Gehen Sie, lieber Fürſt, und Alles, was Sie von Erfriſchungen oder Garderobe verlangen, ſoll Ihnen pünktlich dargereicht werden.“

Unter den huldvollſten Verſicherungen entließ der Fürſt den darüber hocherfreuten Horſa, welcher ſeinen Dank ſtammelte und dann einem Diener nachfolgte, der ihn in ein fürſtlich ausgeſtattetes Zimmer geleitete. Dort warf ſich Horſa ermüdet, aber am Geiſte geſtärkt, in die ſchwellenden Kiſſen eines Sopha. Im Gefühle, eine gute That ausgeübt zu haben, ließ er ſich die ſpäter aufgetra⸗ genen Erfriſchungen vortrefflich ſchmecken, namentlich ſprach

er einem feurigen Burgunder, den er ſeit ſeiner Ent⸗