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ganzen Unterrichte nicht viel bei dem Prinzen hängen ge⸗ blieben. Der Vortrag des Kantors wäre vielleicht dem gelehrten Naturkenner ein Greuel geweſen; aber daß der⸗ ſelbe volksthümlich und darum verſtändlich und wurzelnd ſei, mußte Horſa eingeſtehen.
Nach einer Weile nahm der Kantor ſeinen Stand hinter dem Tiſchchen wieder ein, auf welchem er indeß eine Schüſſel mit leeren und honiggefüllten Wachsſcheiben geſetzt hatte.
„Wenn ich meine lieben Zuhörer nicht ermüde—“ hob er an—„ſo gedenke ich Ihnen hier noch ein Werk unſers Gottes zu zeigen, das ich geſtern aus einem mei⸗ ner Bienenſtöcke geſchnitten habe. Bevor wir Europäer das Zuckerrohr kannten und deſſen Saft zu benutzen ver⸗ ſtanden, mußten die kleinen, fleißigen Bienen die alleini⸗ gen Lieferer unſrer Süßigkeiten ſein. Die des Wachſes ſind ſie noch immer. So ausgebreitet auch vordem die Bienenzucht war, ſo würde ſie doch nimmermehr den un⸗ geheuern Bedarf der Jetztzeit an Zucker und Brennſtoff decken, deſſen die ſüßgewöhnten und bei Lichte arbeitenden Menſchen benöthigt ſind. Demohnerachtet ſind die lie⸗ ben, kleinen Thierchen unſrer vollen Beachtung werth. Daß jeder Bienenſtock ein Königreich vorſtellt, daß es dreierlei Bienen giebt, von denen die Drohnen oder männ⸗ lichen Bienen keinen Stachel haben, wiſſen wir alle. Die gelben Höschen, welche ſie aus dem Blüthenſtaube zuſam⸗ menkneten und an ihre kleinen Beine kleben, hat wohl ſchon Jeder von uns geſehen. Aber, frage ich, wer an⸗ ders als der Schöpfer hat ſie gelehrt, auf dieſe Weiſe die Stelle der fehlenden Taſchen zu erſetzen? Außer dem Blüthenſtaube trinken ſie auch noch aus den Blumen⸗


