Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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endliche, ſtete Bewegung nicht auf die Dauer aushalten, während das nur aus Haut und Fleiſch beſtehende Herz ein ganzes Menſchenalter es vermag. Indem es ſich zu⸗ ſammenzieht, pumpt es das Blut fort in die Pulsadern, während es durch ſein Ausdehnen daſſelbe aus den Schlag⸗ adern wieder in ſich aufnimmt. Dieſes Bewegen des Her⸗ zens fühlen wir durch den ganzen Körper und kennen es unter dem Namen Pulsſchlag. Bei einem Kinde geſchieht dieſe Bewegung doppelt ſo ſchnell als bei einem Erwach⸗ ſenen, deſſen geſammtes Blut ohngefähr 24 bis 30 Pfund, oder 12 bis 15 Kannen beträgt. Wer aber wollte nicht hierin deutlich Gottes Werk und Finger erkennen? Ein anderes Werk der göttlichen Allmacht, Weisheit und Güte iſt außer uns das Waſſer und der daraus hervorgehende Regen. Da das Waſſer zur Erhaltung der Menſchen, Thiere und Pflanzen beſtimmt iſt, ſo hat unſer Herrgott einen ungeheuren Waſſerkeſſel auf der Oberfläche der Erde erſchaffen. Das Waſſer in dieſem Keſſel aber iſt bitter und ſalzig, daher für die Menſchen, Pflanzen und die meiſten Thiere untauglich. Wenn wir aus einem Brun⸗ nen Waſſer herauf haben wollen, müſſen wir uns ſchier die Seele aus dem Leibe plumpen. Auch der liebe Gott hat eine Plumpe erſchaffen, welche alltäglich die Milliv⸗ nen Eimer Waſſers aus dem Meere herausziehen ſoll, welcher die weite Erde und deren Bewohner bedürfen. Dieſe Plumpe aber iſt 25 Millionen Meilen weit von der Erde entfernt und hat, außer dem Zubringer des Waſ⸗ ſers, noch die Erde und viele andere Weltkörper zu er⸗ leuchten und zu erwärmen. Dieſe Plumpe, die man auch ein Brennglas nennen könnte, iſt die Sonne, und ihre Strahlen ſind die Hebel und Schwengel, welche ohne alle