Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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nothwendig mache. Die Richtigkeit dieſer Behauptung einſehend, begann ich mein Werk damit, daß ich mein Kohlenbrennen in's Größere zu betreiben mich bemühte. In dieſer Abſicht machte ich bedeutende Holzeinkäufe, wozu mir der Credit, den ich durch pünktliches Worthalten und Lieferung preiswürdiger Waare erworben hatte, be⸗ hülflich war. Ich beſuchte die Kohlenbrennereien, welche der Nachbarſtaat für den Betrieb des Berghüttenweſens in großem Maaßſtabe errichtet hat und lernte das dabei übliche Verfahren kennen. Mit Glück ahmte ich daſſelbe nach und gewann dadurch bedeutend an Zeiterſparniß und Kohlenmenge. Später machte ich, erſt nur im Klei⸗ nen, den Verſuch, auch die übrigen Stoffe aus dem Holze zu gewinnen. Mißlungene Verſuche ſchreckten mich nicht gleich zurück, ſondern ſpornten mich vielmehr zu deſto eifrigerem Lernen und Arbeiten an. So hat denn, unter Gottes gnädigem Beiſtande, nach und nach mein Geſchäft die gegenwärtige Ausdehnung gewonnen, welche mir die Freude macht, einer Anzahl fleißiger Menſchen ein reich⸗ licheres Brot zukommen zu laſſen, als ſie außerdem ge⸗ funden haben würden.

Horſa bekam immer größere Achtung vor ſeinem Gaſtgeber, welcher durch eigenes Verdienſt ſich gleichſam zum Fürſten über ſeine Umgebung emporgeſchwungen hatte, während er ſelbſt nur ſeiner Geburt den eingenommenen hohen Rang verdankte.

Die Mittagstafel währte nicht lange, da ſie aus nur einem Gerichte beſtand. Nachdem die Knechte, ſo wie die Magd ſich entfernt hatten, hob Vater Schmidt zu Horſa an:Rauchen Sie, junger Mann? Doch, was frage ich erſt noch, da ein nicht rauchender Burſche zu den