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ich nicht mehr böttchern darf daß ich unehrlich gemacht und ausgeſtoßen worden bin. Was nützte mir alſo eine Werkſtatt und eine Wirthſchaft?“
„Aber, Popp!“— klagte Pumper—„ſo ſprich doch um aller Heiligen willen, was ich thun ſoll, um meine Sünde an dir gut zu machen?“
„Gut machen?“— fragte Popp mit einem Anfluge von Bitterkeit—„Kannſt du die Schmerzen, die grim⸗ migen, ungeſchehen machen, die mir das Abhauen mei⸗ nes Daumens verurſachten? Vermagſt du mir das ab⸗ geſchnittene Glied wieder zu erſetzen, das ich bei jedem Handgriff ſo ſchmerzlich vermiſſe? Ha! das kannſt du nicht! Richt der Bürgermeiſter, nicht der Markgraf, kein Menſch Aber meinen ehrlichen Namen mir wiederzugeben vermagſt du vielleicht.“.
„Auf welche Weiſe ſoll ich das bewerkſtelligen?“— fragte Pumper.
„Wenn du vor mindeſtens drei Zeugen meine Un⸗ ſchuld in Hinſicht des mir zur Laſt gelegten Verbrechens erklärſt und dich als deſſen Urheber bekenneſt“— er⸗ wiederte Popp.
„Wenn ich wüßte, daß ich dadurch der Hölle ent⸗ ginge“— ſagte Pumper—„ſo wollte ich gern mich dazu verſtehen. Ach meine Angſt kommt wieder! Popp!
mir will's das Herz abdrücken! Lauf' und hole die
Zeugen herbei! Lauf', eh' es zu ſpät und mit mir alle wird.“ Fort rannte Popp. Zuerſt wendete er ſich an ſei⸗


