Druckschrift 
Zilia, die Peruanerin / nach dem Französischen von C.F. Mandieu
Entstehung
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Beſchaͤſtigungen unaufhoͤrlich zu wechſeln und ſie zu erneuern. Reicht wohl das Leben hin, ſich eine leichte und intereſſante Kenntniß des Weltgebaͤudes, ſo wie von Allem, was mich umgiebt, und vom eigenen Daſein zu verſchaffen?

Die Freude zu leben, dieſes ſo leicht ver⸗ geſſene Vergnugen, ſo vielen blinden menſchli⸗ chen Weſen unbekannt, der ſuße Gedanken, das reine Gluͤck: ich bin, ich lebe und fuͤhle mein Daſein, dies allein könnte ſchon glucklich machen, wenn man ſich deſſen erinnerte, es genöſſe, und den ganzen Werth davon erkennte. Kommen Sie, Deterville, kommen Sie um don mir zu lernen, mit den Hülfsmitteln un⸗ ſeter Seele und den Wohlthaten der Natur hauszuhalten. Leiſten Sie Verzicht auf die un⸗ ruhigen, zerſtörenden und unbegreiflichen Gefuhle unſeres Seyns; kommen Sie, die unſchuldigen und dauernden Freuden kennen zu lernen, und ſich mit mir ihrer zu erfreuen. Sie werden in meinem Herzen, in meiner Freundſchaft und meinen Gefuͤhlen Alles finden, was Sie fuͤr die Liebe entſchaͤdigen kann.