Druckschrift 
Zilia, die Peruanerin / nach dem Französischen von C.F. Mandieu
Entstehung
Einzelbild herunterladen

210

gingen wir, um ihren Gemahl und Bruder aufzuſuchen. Als ich Deterville begegnete, ward ich von einer Beſtuͤrzung ergriffen, die mich unfaͤhig machte zu reden, ich reichte ihm die Hand, welche er kuͤßte, ohne ein Wort zu ſagen, er wandte ſich ab, die Thraͤnen zu verbergen, die er nicht zuruͤckhalten konnte. Ich ſah dies als ein Zeichen der Zufriedenheit an, welche er empfinden mußte, mich ſo erfreut zu ſehen, und ich ſelbſt war ſo geruͤhrt, daß ich auch Thraͤnen vergoß. Celinens Gemahl nahm weniger Theil an dem, was ſich zutrug, er veraͤnderte bald die Unterhaltung in einen ſpaßhaften Ton, und machte mir Complimente uͤber meine neue Wuͤrde, zugleich forderte er uns auf, nach der Wohnung zuruͤckzukehren, um, wie er ſagte, die Fehler derſelben zu unterſuchen und Deter⸗ ville zu zeigen, daß ſein Geſchenk nicht ſo un⸗ tadelhaft ſei, als er ſich deſſen ſchmeichelte. Soll ich es Dir geſtehen, mein theurer Aza! mir ſchien Alles, was ſich uns auf die⸗